Archiv der Kategorie: Aktuelles



Erntedankfest

Am Mittwochmorgen kamen viele Eichelbergzwerge den Berg hinauf. Jeder hatte kleine Gaben von Mutter Erde dabei. Diese sammelten wir in einem großen Korb. Gemeinsam ging es hinauf zum Garten. Dort stellten wir die Gaben ins Atrium und nach dem Morgenlied und Zählen der Kinder erzählte Lisa eine Geschichte einer Ameise, die fleißig im Herbst am Sammeln war, bis sie ein Weizenkorn traf, welches sie bat sie doch noch liegen zu lassen. Das Korn versprach der Ameise dafür im nächsten Jahr mehr Körner als nur eines wieder zu schenken. Und so ließ die Ameise das Korn in der Erde liegen und im nächsten Jahr war aus diesem Korn ein Weizenhalm mit vielen Ähren dran gewachsen und diesmal waren es mehr Körner.

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Apfelsaftpressen im Streuobstwiesenmuseum

An einem Dienstagmorgen trafen sich die Bruchsaler Eichelbergzwerge nicht wie gewohnt an ihrem Treffpunkt hinter dem Naturfreundehaus, sondern am Stadtrand. Alle waren sehr aufgeregt, und selbst das Nass-regnerische Wetter konnte nicht die Laune an diesem Morgen trüben. Als alle vollzählig waren gingen wir einen langen Weg am Ende des Mozartwegs an Wiesen, Gärten und Obstbäumen entlang. Am Ende kamen wir beim Gelände des Streuobstwiesenmuseums an. Unter dem Vordach der Hütte empfing uns Frau Dickgießer-Weiß. Sie ist Streuobstwiesenpädagogin und bietet über die Stadt Bruchsal Veranstaltungen an zu jeder Jahreszeit passend.

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Besuch der Zahnfee

An einem Freitag im Spätsommer haben wir Besuch bekommen. Die Zahnfee kommt – naja eigentlich eine Kollegin; die Zahnfee selbst hat viel zu tun und besucht viele Kinder. Frau Frank kam mit einem großen Rucksack vorbei. Im Tipi saßen wir und hörten ihr zu. Zusammen schauten wir, was gesund und nicht so gesund für die Zähne ist, was jeder Zahn für eine Aufgabe hat.

Mit einer großen Zahnbürste und einem großen Gebiss zeigte sie uns wie man gut und richtig die Zähne putzt.

Im Anschluss gingen wir vor den Bauwagen. Dort bekam jedes Kind eine Zahnbürste und Zahnpasta. Gemeinsam wurde geschrubbt und geputzt. Eine Zahnbürste mit Zahnpasta ging als Geschenk für jedes Kind mit nach Hause.

Wir bedankten uns bei Frau Frank und schickten noch Grüße für die Zahnfee gleich mit auf den Weg. So ging jeder mit sauberen Zähnen nach Hause und ins Wochenende.



Sommerklänge

„Das ist ja ganz schön warm heute… Mir ist heiß… Ich schwitze…“ Ja, das haben wir in diesem Sommer oft gehört. Unter den Bäumen und wenn ein kleiner Wind durch den Bruchsaler Eichwald wehte, war es angenehm für die Eichelbergzwerge. Doch Sommer ist Sommer und wir alle bemerkten die große Hitze in der Natur. Durstige Wespen auf der Suche nach Wasser, trockener Boden, den so manches Kind nur mit guten „Hämmern und Bohrern“ aufbuddeln konnte. Am Zwergenplatz und Regenbogentorplatz ließen wir uns mit unseren Rucksäcken nieder. Ab und an konnte in der Hängematte geschaukelt und entspannt werden. Am Platz wurde gemeinsam Musik gemacht und viele schöne Lieder gesungen. Die „Waldläuferbande“ war unterwegs. Gemeinsam wurden Spuren und versteckte Schätze entdeckt. 

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Einladung zum Infotag

Waldkindergarten – was heißt das?
Sind die dann immer draußen, bei jedem Wetter?!
Wäre das auch was für mein Kind?
Gibt es auch Angebote für unter 3-jährige oder für Schulkinder?

All diese Fragen und noch viele mehr wollen wir Ihnen beantworten an unserem

Infotag am 07. Mai ab 12.30 Uhr.

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Die Frechdachse bescheren den Tieren des Waldes ein Wintermenü

Wenn wir im Winter über den Boden unseres Buchenplatzes gehen, merken wir, dass dort kaum noch Früchte, Nüsse und Blättchen zu finden sind. Auch die kleinen Krabbeltiere, die uns sonst so häufig begegnen, haben sich in den Boden zurückgezogen oder wurden von den Vögeln für deren Winterspeck verspeist. Keine Beeren hängen mehr an den Sträuchern. Aus dem gefrorenen Boden können die Vögel wohl kaum Würmer ziehen und auch die Rehe haben keine grünen Blätter mehr, die sie sich schmecken lassen können. Wie verbringen die Tiere den Winter und was fressen sie? Clever ist das Eichhörnchen: Es legt sich an verschiedenen Orten Futterlager an und kehrt an diese zurück, wenn es aus seiner Winterruhe erwacht. Wie schwierig das sein kann, sich all die Futterstellen zu merken, stellen wir beim Eichhörnchen-Spiel fest. Und dann gibt es ja auch noch die fiesen Räuber (oder waren es doch freche Dachse?), die die Lager mit Haselnüssen plündern wollen!

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Ein Gartentag in Pandemiezeiten

Der Frühling hat es so an sich, dass die Pflanzen nicht immer dort wachsen, wo man sich das als Mensch ausgedacht hat. Und dann steckte der Winter noch in so manchen Dingen. Klar war, dass es einen Gartentag braucht. Das sonst so gesellige Arbeiten musste dieses Jahr aufgrund der Pandemiebeschränkungen ganz neu organisiert werden. Aber wer, wenn nicht der Wald, würde uns die Anpassung lehren? Also wurde der 17.04.2021 als Gartentag definiert, doch anders als sonst wurden die Helfer in verschiedene Schichten eingeteilt. Andere Arbeiten wurden in den zwei darauffolgenden Wochen individuell erledigt.

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Ostern im Wald

Der Frühling ist erwacht. Heute wird Ostern gefeiert und die Eichelbergzwerge laufen vergnügt los. Ein Zweig mit selbst gefilzten Ostereiern glitzert in der Morgensonne, während die Kinder sich zusammen auf den Weg zum Morgenkreis machen. Dort macht ein Gerücht die Runde. Man sagt, jemand habe den Osterhasen gesehen – ganz in der Nähe des Gartens. Ob er in die Tonschalen, die in den letzten Wochen gefertigt wurden, etwas hineingelegt hat? Ist eigentlich die Kresse aufgegangen, die so fleißig gegossen wurde? Und was ist überhaupt aus der neuen Buddelecke im Garten geworden? Die Kinder laufen schneller als sonst den Rest des Wegs hinauf. Ein Vormittag voller Überraschungen und gemeinsamem Erleben wartet auf sie.



Eilmeldung: Bären und Einhörner am Eichelberg gesichtet!

Erstaunliches passiert heute am 11.02.2021 im Wald. Es wurden tatsächlich Bären, ein Einhorn, eine sprechende Ente und weiteres unbekanntes Getier gesichtet. Augenzeugen berichten, dass sie ohne jeden Zweifel einen großen und kleinen Bären gesichtet haben. Sie konnten sogar ein Foto des kleinen Bären (leider nur in der Rückansicht) machen, bevor dieser sich in die Büsche schlug.

Ein Bär am Eichelberg gesichtet!

Die anderen Tiere erwiesen sich als zu scheu und so war es nicht möglich Beweisfotos zu liefern.

Vielleicht haben die Kinder, die aktuell in der Notbetreuung sind, mehr Glück und können den ein oder anderen Blick auf die seltsame Schar erhaschen.

Disclaimer:
Um den Kindern, die aktuell in der Notbetreuung sind, etwas „Normalität“ zu gönnen, durfte heute am „Schmutzigen“ jeder, der wollte, verkleidet erscheinen.